Spannung pur am Finalsonntag! Schotte gewinnt auf schottischem Links Course am 2. Extra-Loch

Andrew Oldcorn heißt der diesjährige Sieger der WINSTONgolf Senior Open 2016 in Vorbeck bei Schwerin und darf sich über den Siegerscheck von 51.693 € freuen. Nach drei Runden von 70, 69 und 69 Schlägen erzielte der für Schottland spielende 56-jährige ein Gesamtergebnis von 208 Schlägen (8 unter Par) und lag damit schlaggleich mit Paul Broadhurst (70, 71, 67). Mit seiner heutigen Runde spielte dieser sowohl Platzrekord als auch die niedrigste Runde des Turniers. Nichtsdestotrotz musste er sich dann im packenden Stechen auf dem 2. Extra-Loch Andrew Oldcorn geschlagen geben. Beide spielten die 18. Bahn des WINSTONlinks Birdie, Oldcorn gelang auch im zweiten Durchgang ein Birdie, während Broadhurst erst mit dem vierten Schlag auf dem Grün lag und sich somit auf dem zweiten Extra-Loch dem Schotten geschlagen geben musste.
Für Oldcorn ist es der zweite Titel auf der European Senior Tour. WINSTONgolf scheint ein gutes Pflaster für ihn zu sein, bereits 2013 wurde er geteilter Zweiter, damals spielte er auf dem WINSTONopen Course mit 61 Schlägen Platzrekord.

Mit einem Eagle an Bahn 18 sicherte sich Golfidol Bernhard Langer den 3. Platz, den er sich mit Peter Fowler (Australien) und Magnus P. Atlevi (Schweden) teilt. Alle spielten ein Gesamtergebnis von 209 Schlägen. Philip Golding (England) – im Flight der drei Führenden gestartet – musste sich am Ende mit einem geteilten 16. Platz zufriedengeben, er spielte heute eine unglückliche 75. Platz 6 mit 210 Schlägen teilen sich Paul Wesselingh (England) und Mark Mouland (Wales). Ian Woosnam (Wales) konnte sich mit seiner heutigen 68er Runde noch auf einen geteilten 10. Platz vorkämpfen.
Andrew Oldcorn in seiner Siegerrede sichtlich erleichtert: „Ich bin absolut begeistert darüber, das Turnier gewonnen zu haben. Es war heute eine unglaubliche Challenge. Der Course ist beeindruckend. Danke an das gesamte Team. Besonders die Grüns waren unglaublich gut und ich habe sehr gut geputtet. Danke an alle Helfer und vor allem an meinen Caddy. Vielen Dank auch an das Publikum, die sicherlich lieber einen deutschen Gewinner gehabt hätten, trotzdem aber sehr fair zu mir waren. Es war sehr angenehm, heute mit Bernhard in einem Flight zu spielen.“
Auch Bernhard Langer zeigte sich zufrieden nach seiner Runde: „Es ist immer etwas Besonderes, in der Heimat zu spielen. Besonders habe ich mich heute über meinen letzten Putt gefreut. Ich bin mit meinem heutigen Spiel sehr zufrieden. Der Platz bietet eine tolle Optik – es macht sehr viel Spaß
hier zu spielen.“
Zahlreiche Zuschauer kamen Sonntag zum Finale auf die WINSTONgolf-Anlage in Vorbeck, um die Stars der European Senior Tour bei herrlichem Wetter über die Fairways zu begleiten. Turnierdirektor Ronny Woisin zog daher ein entsprechend positives Fazit: „An allen Turniertagen konnten wir rund 4.600 Besucher willkommen heißen. Natürlich macht sich die Teilnahme von Bernhard Langer zuschauermäßig bemerkbar. Er ist und bleibt der Zuschauer-magnet und darüber freuen wir uns natürlich sehr. Auch das Wetter hat größtenteils mitgespielt – heute hatten wir bestes Sommerwetter. Von Spielerseite haben wir viel Lob bekommen – zum ausgezeichneten Zustand des Platzes, aber auch für das gesamte Rahmenprogramm und die hervorragende Stimmung hier vor Ort. Viele Spieler werden den Weg deshalb auch im nächsten Jahr wieder zu uns finden.“
Im nächsten Jahr werden die WINSTONgolf Senior Open vom 14.-16. Juli 2017 ausgetragen. Dann auch wieder auf dem anspruchsvollen WINSTONlinks Course.


Lokalmatadorin siegt bei OZ-Golfcup auf Rügen

Dagmar Kuhl und Wolf-Dieter Kohn heißen die Sieger des zweiten Turniers der OZ-Golfcupserie. Über  40 Golfspieler  kamen am Wochenende in Karnitz (Insel Rügen) zusammen um beim Golfturnier der OSTSEE-ZEITUNG ihre Spielstärke zu messen. Schwimm-Weltmeister Thomas Rupprath ließ sogar einen Startplatz bei den „WINSTONgolf Senior Open“ mit Bernhard Langer in Schwerin sausen, um beim Turnier auf Rügen dabei zu sein. Bei guten Bedingungen setzte sich bei den Damen die Lokalmatadorin Dagmar Kuhl vom Golfclub Rügen mit 31 Bruttopunkten vor Henriette Sohns vom Golfclub Warnemünde (25 Bruttopunkte) durch. Bei den Herren siegte Wolf-Dieter Kohn vom Golfclub Serrahn mit 26 Bruttopunkten im Stechen vor dem schlaggleichen Matthias Wißotzki (Golfclub Wittenbeck).

Den Gewinn der Netto-Wertungen, bei denen die jeweilige Spielstärke einberechnet wird, sicherten sich Thomas Dorissen vom Golfclub Rügen und Gunter Preussker aus Hamburg Treudelberg. Für Thomas Rupprath reichte es dieses Mal nicht für einen Platz auf dem Treppchen . Wie viele andere Teilnehmer wird er sich den 11. September vormerken, dann findet das große Finale des OZ-Golfcups im Golfclub Warnemünde statt. Hier werden alle bisher von den Turnierteilnehmern gesammelten Punkte der Turnierserie zusammengerechnet und am Ende die strahlenden Gesamtsieger gekürt. Nach dem ersten Turnier im Golfclub Strelasund und dem zweiten Turnier im Golfclub Rügen liegen zur Zeit mit knappen Abstand Matthias Wißotzki und Henriette Sohns vorne.



Jugendländerpokal im Golfclub Fleesensee

168 der besten jungen deutschen Spielerinnen und Spieler traten auf der Golfanlage Fleesensee auf dem TUI Golf Course und dem axel lange Generali Platz in Mannschafts- und Einzelwertungen in einen sportlichen Wettbewerb und kämpften um den Jungen- & Mädchen Länderpokal. Zwischen Berlin und Hamburg, inmitten der Mecklenburgischen Seenplatte befindet sich die 72-Loch-Anlage, die neben einem Golf&Natur Zertifikat in Gold auch den Status als European-Tour-Destination vorweisen kann. Die Jungenmannschaft des Golfverband Mecklenburg-Vorpommern, die von Trainer Sinjin Macnab auf den Pokal gründlich vorbereitet und trainiert wurde, nahm erfolgreich und selbstbewusst am Turnier teil.


BMW International Open 2015 Golfverband Mecklenburg-Vorpommern e.V. präsentiert das Golfland MV

Vom 23. – 26. Juni fanden die BMW International Open 2016 im Golf Club Gut Lärchenhof in Köln statt. Der Golfverband MV zeigte erneut als Aussteller auf diesem Turnier Präsenz, mit dem Ziel, Golfinteressierte aus dem Süden für einen Aufenthalt in Mecklenburg Vorpommern zu begeistern. Informationsmaterial, dass weit mehr als nur über die Golfplätze in unserem Land informiert, stieß bei den Besuchern auf großes Interesse.


Golfpark Strelasund ist neuer Team-Landesmeister

Die Mannschaft aus Kaschow bei Grimmen setzte sich in einem dramatischen Endspiel gegen Winstongolf durch. Die Entscheidung fiel beim Lochwettspiel auf der allerletzten Bahn.
Großer Jubel nach Herzschlag-Finale: Der Golfpark Strelasund Kaschow hat die Krone im Landesgolf zurückerobert und wie 2011 und 2014 die Golf-Mannschaftsmeisterschaften von Mecklenburg-Vorpommern im Land Fleesensee bei Waren gewonnen. Im Endspiel besiegten die von Coach Petjo Kuzarow betreuten Rand-Grimmener das Team von Winstongolf mit 3,5:2,5.

„Es war ein echter Krimi – wenn man bedenkt, dass der Titel nach zwei langen Turniertagen dann auf dem allerletzten Loch entschieden wurde“, freute sich der Chef des Golfparks Strelasund, Jörg Remer. Zu Beginn der Meisterschaften waren alle Spieler der sieben MV- Erstliga-Klubs (Greifswald hatte vor Beginn zurückgezogen) im Einzel-Zählspiel angetreten. Die Kaschower lieferten hier schon ein starkes Team-Resultat ab. Ihre fünf Spieler, deren Ergebnisse in die Wertung eingingen, lagen zusammen nur bei 15 Schlägen über Par.

Aus allen Resultaten wurden für den zweiten Wettkampftag die Final- und Platzierungsspiele ermittelt. Diese wurden dann im Lochwettspiel - in direkten Duellen der Akteure - ausgetragen.

Vor der letzten Paarung im Finale hatte es 3:2 für die späteren Champions gestanden. Frank Süllentrup sicherte schließlich für Kaschow in seiner Partie mit einem Lochgewinn auf Bahn 18 ein Remis, so dass sein Klub in der Gesamtwertung uneinholbar mit 3,5:2,5 nach vorn zog. Und das, obwohl der Arzt aus Greifswald seinen Abschlag zunächst ins hohe Gras verzogen hatte. „Ein Annäherungsschlag aus dem Rough über 180 Meter hat ihn dann zurück ins Spiel gebracht“, sagte Remer und lobte: „Frank hat eiskalt die Nerven behalten, hätte er sein Match verloren, hätten wir ja bei 3:3 ins Stechen gemusst. Und da weiß man ja nie...“. So brandete dann großer Jubel bei den Kaschowern auf.

Vorjahres-Meister und Rekord-Mannschaftschampion Wittenbeck sicherte sich derweil Rang 3 mit einem Sieg im kleinen Finale gegen Mecklenburg-Strelitz. „Wir können in diesem Jahr mit Bronze leben. Nicht alle unserer Stützen waren in Bestform. Und Kaschow und Winston waren schon ein gutes Stück besser, das erkennen wir an“, sagte der Wittenbecker Leistungsträger Christian Wißotzki.

Eng war’s auch am Tabellenende: Landesmeisterin Henriette Sohns, vor kurzem noch Siegerin beim OZ-Golfcup in Kaschow, hielt Warnemünde gegen den Golfclub Fischland mit ihrem Lochspiel-Sieg im Stechen in der 1. Liga. Fischland muss derweil absteigen, wie der Hanseatische Golfclub Greifswald, der nicht antrat. Gastgeber Land Fleesensee hielt auf Rang fünf sicher die Klasse.

Besonderheiten: Hans Hamann von Wittenbeck schlug während der Titelkämpfe ein Hole-in-one. Frank Süllentrup und Nicole Lörup teilten während ihres Lochwettspiels die neunte Bahn jeweils mit einem Eagle (eine 3 auf einem Par-5-Loch).

Neben Frank Süllentrup waren Philipp Pietz, Benedikt Hirthammer, Karl Marckwardt, Maximilian van Treeck, Christopher Mersch, Mirko Kreßmann, Falk Schurich, Erik-Falk Schurich und Nicole Pietzke im Aufgebot des neuen Golf-Team-Landesmeisters von MV.

Alexander Loew



Golfverband Mecklenburg-Vorpommern e.V. ist Mitglied des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern e.V.

Herzlich willkommen als neuestes Mitglied des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern e. V.
Welchen Nutzen versprechen Sie sich von einer Mitgliedschaft? Was wollen Sie einbringen?

Wir arbeiten ja schon sehr lange partnerschaftlich mit dem Tourismusverband MV e. V. zusammen.  Es war einfach an der Zeit, dieses auch formal auf eine entsprechende Ebene zu bringen. Darüber hinaus freuen wir uns, künftig Informationen zeitnah und aus erster Hand zu bekommen. Grundsätzlich sind wir der Meinung, dass alle die auf den Tourismus angewiesen sind noch stärker zusammenarbeiten und auch eigene koordinierte Beiträge im Interesse der Region leisten müssen. Das wir uns in einem immer stärkeren Wettbewerb mit anderen Destinationen befinden ist wohl unumstritten. Hier sind alle gefordert. Insbesondere auch jenseits der Ostseeküste, die Stärkung der Vor- und Nachsaison oder überregionaler Events die das Image des Landes stärken. In Punkto Zusammenarbeit sehen wir Reserven. Hierbei übersehen wir nicht, dass auch auf den Golfanlagen  das Verständnis wachsen muss, in Netzwerken zu arbeiten.

 

Die Übernachtungen der Golfer sind Ihren Angaben zufolge in den vergangenen Jahren in MV um 35 Prozent von 260.000 im Jahr 2006 auf 400.000 im Jahr 2014 gestiegen. Welche Höhepunkte oder Besonderheiten sind für 2015 geplant, um diese positive Entwicklung weiter voranzutreiben?

Auch in 2015 richten unsere Anlagen Turniere mit internationaler Ausstrahlung aus. Gerade im Golfbereich läuft sehr viel über „Mundpropaganda“. Im Vergleich zu anderen touristischen Bereichen ist der Anteil ausländischer Besucher schon jetzt höher. Hieran gilt es weiterzuarbeiten. Golfanlagen und angeschlossene Hotels investieren erhebliche finanzielle Beträge in das Marketing. Als Verband sind wir, im Gegensatz zu anderen Landesverbänden, schon seit Jahren auf Messen und Events im Interesse unserer Region präsent. Zukünftig möchten wir verstärkt an einer positiven Berichterstattung in den Medien arbeiten. Als Verband geben wir etwa 50% unseres Budgets für Werbung aus. Wir verstehen uns als Teil unseres Landes!

 

Gerade ist das neue Golfmagazin des  Ministeriums für Wirtschaft, Bau und Tourismus in Kooperation mit dem Golfverband erschienen. An wen richtet es sich, und wo wird das Magazin vertrieben?

Golfanlagen sind Wirtschaftsunternehmen, die sich im Gegensatz zu vielen anderen Sporteinrichtungen selber finanzieren, Investitionen tätigen und Arbeitsplätze schaffen. Etwa die Hälfte unserer ca. 15.000 Mitglieder kommen aus anderen Bundesländern und treiben u. a. im Urlaub eine Wertschöpfung. Das hochwertige Magazin soll vor allem überregional im In- und Ausland als Marketinginstrument zum Einsatz kommen.

 

Wie viele Golfplätze braucht das Land und wie viele lassen sich nach Ihrer Einschätzung wirtschaftlich betreiben?

In einem dünn besiedelten Flächenland sind Golfanlagen kein Selbstläufer und auch sie spüren Wettbewerb und ein nicht einfaches wirtschaftliches Umfeld. Trotzdem könnten z.B. Feldberger Seenlandschaft, Rügen oder die Region Fischland von hochwertigen Golfanlagen weiter profitieren. Golftouristen reisen in eine Region. Wollen wir die Verweildauer erhöhen müssen sie, neben Backsteingotik und Landschaft, auch mehrere Plätze zeitnah erreichen können. Nicht zuletzt hängt der Erfolg einer Anlage wie in allen Bereichen auch stark von der vor Ort tätigen Unternehmerpersönlichkeit ab.

 

Welche Aktionen haben Sie geplant, um die Marke „Golfland MV“ in 2015 weiter voranzubringen?

„Golfland M-V“ muss erst noch eine „richtige“ Marke werden. Dieses kann nur ein mittelfristiges Ziel sein. Im eigenen Bundesland gilt es, bestehende überholte Vorurteile gegenüber dem Thema Golf abzubauen und ein zeitgemäßes Image zu fördern. Überregional gilt es noch stärker auf MV als Region zu setzen. Bei allen bereits genannten Aktivitäten und Vorhaben müssen auch Golfanlagen- Betreiber stets die Identität unserer Region verinnerlichen. Unsere Marketingaktivitäten und wirtschaftlichen Betrachtungsweisen werden in anderen Bundesländern und ausländischen Märkten sehr wohl zur Kenntnis genommen und auch anerkannt. Perspektivisch werden auch Polen und die baltischen Staaten ein interessanter Markt werden. Das Werben um neue, vielleicht auch anspruchsvolle Gästegruppen, ist nur im Netzwerk sinnvoll und eine Aufgabe aller Entscheidungsträger in unserem Bundesland.


(Das Interview führte Petra Schierz vom Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern e.V.)

 

 


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