Golfpark Strelasund ist neuer Team-Landesmeister

Die Mannschaft aus Kaschow bei Grimmen setzte sich in einem dramatischen Endspiel gegen Winstongolf durch. Die Entscheidung fiel beim Lochwettspiel auf der allerletzten Bahn.
Großer Jubel nach Herzschlag-Finale: Der Golfpark Strelasund Kaschow hat die Krone im Landesgolf zurückerobert und wie 2011 und 2014 die Golf-Mannschaftsmeisterschaften von Mecklenburg-Vorpommern im Land Fleesensee bei Waren gewonnen. Im Endspiel besiegten die von Coach Petjo Kuzarow betreuten Rand-Grimmener das Team von Winstongolf mit 3,5:2,5.

„Es war ein echter Krimi – wenn man bedenkt, dass der Titel nach zwei langen Turniertagen dann auf dem allerletzten Loch entschieden wurde“, freute sich der Chef des Golfparks Strelasund, Jörg Remer. Zu Beginn der Meisterschaften waren alle Spieler der sieben MV- Erstliga-Klubs (Greifswald hatte vor Beginn zurückgezogen) im Einzel-Zählspiel angetreten. Die Kaschower lieferten hier schon ein starkes Team-Resultat ab. Ihre fünf Spieler, deren Ergebnisse in die Wertung eingingen, lagen zusammen nur bei 15 Schlägen über Par.

Aus allen Resultaten wurden für den zweiten Wettkampftag die Final- und Platzierungsspiele ermittelt. Diese wurden dann im Lochwettspiel - in direkten Duellen der Akteure - ausgetragen.

Vor der letzten Paarung im Finale hatte es 3:2 für die späteren Champions gestanden. Frank Süllentrup sicherte schließlich für Kaschow in seiner Partie mit einem Lochgewinn auf Bahn 18 ein Remis, so dass sein Klub in der Gesamtwertung uneinholbar mit 3,5:2,5 nach vorn zog. Und das, obwohl der Arzt aus Greifswald seinen Abschlag zunächst ins hohe Gras verzogen hatte. „Ein Annäherungsschlag aus dem Rough über 180 Meter hat ihn dann zurück ins Spiel gebracht“, sagte Remer und lobte: „Frank hat eiskalt die Nerven behalten, hätte er sein Match verloren, hätten wir ja bei 3:3 ins Stechen gemusst. Und da weiß man ja nie...“. So brandete dann großer Jubel bei den Kaschowern auf.

Vorjahres-Meister und Rekord-Mannschaftschampion Wittenbeck sicherte sich derweil Rang 3 mit einem Sieg im kleinen Finale gegen Mecklenburg-Strelitz. „Wir können in diesem Jahr mit Bronze leben. Nicht alle unserer Stützen waren in Bestform. Und Kaschow und Winston waren schon ein gutes Stück besser, das erkennen wir an“, sagte der Wittenbecker Leistungsträger Christian Wißotzki.

Eng war’s auch am Tabellenende: Landesmeisterin Henriette Sohns, vor kurzem noch Siegerin beim OZ-Golfcup in Kaschow, hielt Warnemünde gegen den Golfclub Fischland mit ihrem Lochspiel-Sieg im Stechen in der 1. Liga. Fischland muss derweil absteigen, wie der Hanseatische Golfclub Greifswald, der nicht antrat. Gastgeber Land Fleesensee hielt auf Rang fünf sicher die Klasse.

Besonderheiten: Hans Hamann von Wittenbeck schlug während der Titelkämpfe ein Hole-in-one. Frank Süllentrup und Nicole Lörup teilten während ihres Lochwettspiels die neunte Bahn jeweils mit einem Eagle (eine 3 auf einem Par-5-Loch).

Neben Frank Süllentrup waren Philipp Pietz, Benedikt Hirthammer, Karl Marckwardt, Maximilian van Treeck, Christopher Mersch, Mirko Kreßmann, Falk Schurich, Erik-Falk Schurich und Nicole Pietzke im Aufgebot des neuen Golf-Team-Landesmeisters von MV.

Alexander Loew



OZ-Golfcup-Serie 2016

Die Sonne meinte es mit über 30 Grad verdammt gut an diesem Tag in Kaschow. Für den  Auftakt der OZ-Golfcup-Serie am 4. Juni konnte es nicht besser sein. Etwas über 60 Teilnehmer gingen auf die top gepflegte, anspruchsvolle 18-Loch-Anlage. Landesmeisterin Henriette Sohns aus Warnemünde sicherte sich erwartungsgemäß den Kristallpokal zu Beginn der Turnierreihe. Bei den Herren überraschte Karsten Kreßmann, der als Chef-Greenkeeper im Golfpark Strelasund jeden Grashalm kennt und sich auf seiner Heimatanlage durchsetzen konnte. Auf die Ränge zwei und drei spielten sich Maximilian van Treeck und Benedikt Hirthammer (beide GP Strelasund). Nicole Pietzke und Marei Remer erreichten hinter Henriette Sohns ebenfalls einen Platz auf dem Treppchen (ebenfalls GP Strelasund).

Die mehrfachen Landesmeister Matthias Wißotzki (Sechster) und Raphael Jacobs (Zehnter), beide Wittenbeck,  konnten nicht an ihre Erfolge anknüpfen, hatten auch im Vorfeld wegen beruflicher Verpflichtungen auf die ein oder andere Trainingseinheit verzichten müssen.

Ein besonderes Highlight der Veranstaltung war die Verleihung der „OZ-Golfasse“ – eine Auszeichnung, die besondere Leistungen und großes Engagement im Golfsport Mecklenburg-Vorpommern würdigt. Wirtschaftsminister Harry Glawe (CDU) ließ es sich nicht nehmen, auch in diesem Jahr den gemeinsamen Preis der OZ, des Wirtschaftsministerium und des Landesgolfverbandes (Partner der Golfserie) zu übergeben. Die Titel gingen an Matthias Wißotzki, Kapitän des Serien-Mannschaftslandesmeisters Wittenbeck (Kategorie Sport), an den Gründer und Geschäftsführer des Golfresorts Balmer See auf Usedom, Rainer Stephani, (Kategorie Wirtschaft) und an den langjährigen Spielleiter des Landesgolfverbandes, Heinrich Cyrankiewicz aus Greifswald (Kategorie Engagement).

Landesgolfpräsident Rüdiger Born, sprach von einem gelungenen Start in die OZ-Golfcup-Serie: „Wir hatten ein sehr gutes Teilnehmerfeld, die Platzbedingungen waren bestens und alle hatten sehr viel Spaß.“


weitere Termine:

Samstag, 09. Juli 2016, 11:00 Uhr - Golfcentrum Schloss Karnitz, Rügen

Sonntag, 11. September 2016, 11:00 Uhr - Golfclub Warnemünde



Jubel bei WINSTONgolf – Bernhard Langer kommt!

Jetzt ist es bestätigt. Deutschlands Golflegende Bernhard Langer spielt die WINSTONgolf Senior Open 2016.  Und die Chancen auf den Titel stehen nicht schlecht. Erst im Frühjahr konnte Langer seinen 100. internationalen Turniersieg als Golfprofi sowie seinen sechsten Major-Titel auf der Champions Tour in Birmingham im US-Bundesstaat Alabama für sich entscheiden. Diese Ankündigung ließ bei den Damen und Herren, die sich anlässlich des Pressegolfens am 26.05.2016 bei WINSTONgolf trafen, ein Stück Vorfreude erkennen.

„Das Turnier spielt eine große Rolle für Gesamtdeutschland, wir erleben Sport auf allerhöchstem, internationalem Niveau. Von der dementsprechenden hohen medialen Präsenz profitiert unser Land und die gesamte Golfszene in MV. WINSTONgolf ist eine der Premiumanlagen in Deutschland und strahlt auch international sehr stark aus. Das heißt, wir können uns glücklich schätzen, auch solche Anlagen in Mecklenburg-Vorpommern zu haben.“ so Rüdiger Born Präsident Golfverband MV.

Auch sonst kann sich das Staraufgebot der Profigolfer sehen lassen.  Aus den Top 20 der European Senior Tour Order of Merit haben bereits 19 Spieler gemeldet, darunter Spieler wie Peter Fowler, Barry Lane und Anders Forsbrand. Ferner werden Publikumsliebling Ian „Woosie“ Woosnam, US-Masters Sieger und Ryder Cup Kapitän (2006) und der vielfache Turniersieger Sam Torrance (Ryder Cup Kapitän 2002) an den Start gehen. Auch Vorjahressieger Pedro Linhart ist in diesem Jahr wieder mit dabei, um seinen Titel zu verteidigen.


1. Spieltag der Damenliga auf dem Golfplatz Serrahn

07.05.2016 Bei herrlichstem Sonnenschein und einer leichten Brise, die über die Fairways streifte, starteten die Damen aus 8 Golfclubs in die Liga-Saison 2016. In der Brutto- und Netto-Teamwertung siegte das Team des GC Tessin mit Lisa Heinmann, Ramona Wiese, Rennée Lüskow, Sylvia Ruhnke, Jutta Müller und Grit Meerbach. In der Einzelwertung lagen Jule Möller GC Zum Fischland und Lisa Heinemann GC Tessin auf Platz 1 gefolgt von Dr. Dagmar Kuhl von GC Rügen. Der 1. Spieltag der Damenliga war ein gelungener Auftakt in eine aussichtsreiche Saison 2016!


Golfverband Mecklenburg-Vorpommern e.V. ist Mitglied des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern e.V.

Herzlich willkommen als neuestes Mitglied des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern e. V.
Welchen Nutzen versprechen Sie sich von einer Mitgliedschaft? Was wollen Sie einbringen?

Wir arbeiten ja schon sehr lange partnerschaftlich mit dem Tourismusverband MV e. V. zusammen.  Es war einfach an der Zeit, dieses auch formal auf eine entsprechende Ebene zu bringen. Darüber hinaus freuen wir uns, künftig Informationen zeitnah und aus erster Hand zu bekommen. Grundsätzlich sind wir der Meinung, dass alle die auf den Tourismus angewiesen sind noch stärker zusammenarbeiten und auch eigene koordinierte Beiträge im Interesse der Region leisten müssen. Das wir uns in einem immer stärkeren Wettbewerb mit anderen Destinationen befinden ist wohl unumstritten. Hier sind alle gefordert. Insbesondere auch jenseits der Ostseeküste, die Stärkung der Vor- und Nachsaison oder überregionaler Events die das Image des Landes stärken. In Punkto Zusammenarbeit sehen wir Reserven. Hierbei übersehen wir nicht, dass auch auf den Golfanlagen  das Verständnis wachsen muss, in Netzwerken zu arbeiten.

 

Die Übernachtungen der Golfer sind Ihren Angaben zufolge in den vergangenen Jahren in MV um 35 Prozent von 260.000 im Jahr 2006 auf 400.000 im Jahr 2014 gestiegen. Welche Höhepunkte oder Besonderheiten sind für 2015 geplant, um diese positive Entwicklung weiter voranzutreiben?

Auch in 2015 richten unsere Anlagen Turniere mit internationaler Ausstrahlung aus. Gerade im Golfbereich läuft sehr viel über „Mundpropaganda“. Im Vergleich zu anderen touristischen Bereichen ist der Anteil ausländischer Besucher schon jetzt höher. Hieran gilt es weiterzuarbeiten. Golfanlagen und angeschlossene Hotels investieren erhebliche finanzielle Beträge in das Marketing. Als Verband sind wir, im Gegensatz zu anderen Landesverbänden, schon seit Jahren auf Messen und Events im Interesse unserer Region präsent. Zukünftig möchten wir verstärkt an einer positiven Berichterstattung in den Medien arbeiten. Als Verband geben wir etwa 50% unseres Budgets für Werbung aus. Wir verstehen uns als Teil unseres Landes!

 

Gerade ist das neue Golfmagazin des  Ministeriums für Wirtschaft, Bau und Tourismus in Kooperation mit dem Golfverband erschienen. An wen richtet es sich, und wo wird das Magazin vertrieben?

Golfanlagen sind Wirtschaftsunternehmen, die sich im Gegensatz zu vielen anderen Sporteinrichtungen selber finanzieren, Investitionen tätigen und Arbeitsplätze schaffen. Etwa die Hälfte unserer ca. 15.000 Mitglieder kommen aus anderen Bundesländern und treiben u. a. im Urlaub eine Wertschöpfung. Das hochwertige Magazin soll vor allem überregional im In- und Ausland als Marketinginstrument zum Einsatz kommen.

 

Wie viele Golfplätze braucht das Land und wie viele lassen sich nach Ihrer Einschätzung wirtschaftlich betreiben?

In einem dünn besiedelten Flächenland sind Golfanlagen kein Selbstläufer und auch sie spüren Wettbewerb und ein nicht einfaches wirtschaftliches Umfeld. Trotzdem könnten z.B. Feldberger Seenlandschaft, Rügen oder die Region Fischland von hochwertigen Golfanlagen weiter profitieren. Golftouristen reisen in eine Region. Wollen wir die Verweildauer erhöhen müssen sie, neben Backsteingotik und Landschaft, auch mehrere Plätze zeitnah erreichen können. Nicht zuletzt hängt der Erfolg einer Anlage wie in allen Bereichen auch stark von der vor Ort tätigen Unternehmerpersönlichkeit ab.

 

Welche Aktionen haben Sie geplant, um die Marke „Golfland MV“ in 2015 weiter voranzubringen?

„Golfland M-V“ muss erst noch eine „richtige“ Marke werden. Dieses kann nur ein mittelfristiges Ziel sein. Im eigenen Bundesland gilt es, bestehende überholte Vorurteile gegenüber dem Thema Golf abzubauen und ein zeitgemäßes Image zu fördern. Überregional gilt es noch stärker auf MV als Region zu setzen. Bei allen bereits genannten Aktivitäten und Vorhaben müssen auch Golfanlagen- Betreiber stets die Identität unserer Region verinnerlichen. Unsere Marketingaktivitäten und wirtschaftlichen Betrachtungsweisen werden in anderen Bundesländern und ausländischen Märkten sehr wohl zur Kenntnis genommen und auch anerkannt. Perspektivisch werden auch Polen und die baltischen Staaten ein interessanter Markt werden. Das Werben um neue, vielleicht auch anspruchsvolle Gästegruppen, ist nur im Netzwerk sinnvoll und eine Aufgabe aller Entscheidungsträger in unserem Bundesland.


(Das Interview führte Petra Schierz vom Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern e.V.)

 

 


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